Lösung · VDI & Remote Work
Leistungsstarke Arbeitsplätze – unabhängig vom Standort
Wer mit CAD, BIM, 3D oder großen Bilddaten arbeitet, kann nicht einfach ins Homeoffice wechseln — die Modelle sind zu groß und die Anwendungen zu anspruchsvoll für eine Verbindung, die nur Dateien überträgt. Es gibt mehrere Wege, das zu lösen. Welcher passt, hängt von Ihren Anwendungen ab.
Ausgangslage
Typische Ausgangslage in Planungs- und Konstruktionsbüros
Die Rechenleistung steht im Büro, die Arbeit findet zunehmend woanders statt. Daraus entstehen immer dieselben Reibungspunkte:
- Große Projektdateien werden zum Bearbeiten kopiert — und existieren danach doppelt.
- Der Zugriff über VPN ist zu langsam, um direkt am zentralen Speicher zu arbeiten.
- Leistungsfähige Arbeitsplatzrechner stehen abends und am Wochenende ungenutzt im Büro.
- Externe Projektbeteiligte brauchen Zugriff, sollen aber keine Daten mitnehmen.
- Jeder Neuzugang bedeutet eine neue teure Workstation mit individueller Einrichtung.
- Bei einem Hardwaredefekt steht der Bearbeiter tagelang still.
Im Überblick
Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht
Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.
Das Problem
Anspruchsvolle Anwendungen sind an einen bestimmten Rechner im Büro gebunden. Ortsunabhängiges Arbeiten ist damit entweder langsam, unsicher oder beides.
Was wir tun
Wir prüfen, welche Architektur zu Ihren Anwendungen passt, und setzen sie um: von der leistungsfähigen lokalen Workstation über zentrale Arbeitsplätze und Remotedesktop bis zu VDI mit GPU-Virtualisierung — oder einer Mischform.
Was es Ihnen bringt
Kontrollierter Datenort, einfachere Verwaltung, Zugriff von außen und Rechenleistung genau dort, wo sie gebraucht wird. Ein Gerätedefekt kostet dann Stunden statt Tage.
Danach: laufende Betreuung
Ja. Zentrale Arbeitsplatzumgebungen sind besonders betreuungsintensiv und gleichzeitig besonders gut zu betreuen — Aktualisierungen, Anwendungen und Berechtigungen werden an einer Stelle gepflegt statt auf zwanzig Geräten.
Möglichkeiten
Diese Wege kommen in Frage
Es gibt keinen Standardweg. Die folgenden Ansätze lassen sich einzeln oder kombiniert einsetzen — die Auswahl entscheidet über Kosten, Bedienbarkeit und Leistung.
Leistungsfähige lokale Workstations
Manchmal die wirtschaftlichste Lösung: eine richtig ausgelegte Workstation, ergänzt um sicheren Fernzugriff darauf.
Zentrale Arbeitsplätze
Rechenleistung wandert in den Serverraum. Die Arbeitsplätze im Büro werden zu einfachen Zugangsgeräten.
Remotedesktop
Mehrere Benutzer auf einem gemeinsamen System — geeignet für Büroanwendungen und leichtere Fachsoftware.
VDI
Jeder Benutzer erhält eine eigene virtuelle Maschine. Mehr Trennung, mehr Freiheit, höherer Aufwand.
GPU-Virtualisierung
Grafikleistung wird auf mehrere virtuelle Arbeitsplätze aufgeteilt — die Grundlage für CAD und 3D in einer VDI-Umgebung.
Windows 365
Ein Cloud-PC je Benutzer mit festem Monatspreis. Einfach zu betreiben, dafür laufende Kosten je Arbeitsplatz.
Azure Virtual Desktop
Flexibler und in größeren Umgebungen günstiger als Windows 365, dafür mit mehr Betriebsaufwand.
Hybride Architektur
Der häufigste Fall in der Praxis: Konstruktion bleibt lokal, Verwaltung und Außendienst arbeiten zentral.
Anbindung
Ohne passende Internetanbindung und ein sauberes Netz nützt die beste Architektur nichts. Das prüfen wir mit.
Auswahl
Wir prüfen, welche Architektur technisch und wirtschaftlich zu Ihren Anwendungen passt.
VDI ist nicht automatisch günstiger als lokale Rechner — häufig ist es das Gegenteil. Der Nutzen liegt in Verwaltbarkeit, Datenkontrolle und Ortsunabhängigkeit. Ob sich das rechnet, hängt an Ihrer konkreten Situation.
Anwendungen prüfen
Welche Software wird eingesetzt, was verlangt sie an Grafik, Arbeitsspeicher und Lizenzverfahren?
Arbeitsweise erfassen
Wer arbeitet wo, wie oft von außen, mit welchen Dateigrößen und in welcher Gleichzeitigkeit?
Varianten rechnen
Anschaffung, Lizenzen, Betrieb und Betreuung über mehrere Jahre — die Varianten werden vergleichbar gemacht.
Testaufbau
Bei größeren Vorhaben wird zuerst mit wenigen Arbeitsplätzen getestet, bevor investiert wird.
Nutzen
Was eine zentrale Arbeitsplatzumgebung bringt
Kontrollierter Datenort
Projektdaten verlassen das Rechenzentrum nicht. Auf dem Endgerät liegt nur das Bild — das ist auch bei externen Beteiligten ein Vorteil.
Einfachere Verwaltung
Aktualisierungen, Anwendungen und Berechtigungen werden zentral gepflegt statt auf jedem Gerät einzeln.
Zugriff von überall
Dieselbe Arbeitsumgebung im Büro, im Homeoffice, beim Kunden und auf der Baustelle.
Zentrale Infrastruktur
Rechenleistung wird geteilt statt vervielfacht. Ein Gerätedefekt am Arbeitsplatz kostet Minuten, nicht Tage.
Leistung dort, wo sie gebraucht wird
Wer 3D rechnet, bekommt Grafikleistung. Wer Angebote schreibt, braucht sie nicht — und bezahlt sie auch nicht.
Schnelles Onboarding
Ein neuer Arbeitsplatz ist eine Zuweisung, keine Beschaffung mit vier Wochen Lieferzeit.
Technischer Kontext
Womit wir dabei arbeiten
Technische Bausteine, mit denen wir dabei arbeiten:
- Remotedesktopdienste
- VDI
- Proxmox
- VMware
- KVM
- NVIDIA vGPU
- GPU-Passthrough
- Windows 365
- Azure Virtual Desktop
- Profilverwaltung
- Anwendungsverteilung
- Hochleistungs-Workstations
- Thin Clients
- Zentraler Projektspeicher
- Schnelle Netzanbindung
Häufige Fragen
Fragen, die uns dazu gestellt werden
Läuft unsere CAD-Software überhaupt in einer virtuellen Umgebung?
Das hängt von der Anwendung und ihrem Lizenzverfahren ab. Viele gängige CAD- und BIM-Anwendungen laufen mit GPU-Virtualisierung gut, andere sind auf lokale Hardware oder einen bestimmten Lizenzserver angewiesen. Wir klären das vor einer Investition mit dem Hersteller — nicht danach.
Ist VDI günstiger als neue Arbeitsplatzrechner?
Meistens nicht. Server, Grafikkarten, Lizenzen und Betrieb kosten in Summe oft mehr als eine entsprechende Zahl lokaler Workstations. Der Nutzen liegt woanders: Datenkontrolle, zentrale Verwaltung, Ortsunabhängigkeit und schnelle Bereitstellung. Wir rechnen beide Varianten offen durch.
Funktioniert das über eine normale Internetleitung?
Für die Bildübertragung genügt erstaunlich wenig Bandbreite — entscheidend ist eine stabile Verbindung mit geringer Verzögerung. Kritischer als die Leitung im Homeoffice ist meist die Anbindung des Standorts, an dem die Systeme stehen. Das prüfen wir im Vorfeld.
Können externe Projektbeteiligte damit arbeiten, ohne Daten mitzunehmen?
Ja, das ist einer der stärksten Gründe für eine zentrale Umgebung. Externe erhalten einen zeitlich begrenzten Zugang zu einer abgegrenzten Arbeitsumgebung. Die Projektdaten bleiben, wo sie sind.
Betreuen Sie die Umgebung anschließend?
Ja. Zentrale Arbeitsplatzumgebungen betreuen wir im Rahmen der Managed-IT-Verträge: Aktualisierungen, Anwendungsverteilung, Profile, Berechtigungen und Leistungsüberwachung.
Weiterlesen
Passt thematisch dazu
VDI / GPU im Detail
Die technische Seite für Leser mit Vorkenntnissen.
Mehr erfahrenIngenieur- & Planungsbüros
CAD, BIM und große Projektdaten im Büroalltag.
Mehr erfahrenServer / Cloud / Hybrid
Wo die Systeme stehen sollten — und warum.
Mehr erfahrenNetzwerk & WLAN
Die Grundlage für jede zentrale Arbeitsplatzumgebung.
Mehr erfahrenNächster Schritt
Sprechen wir über Ihre Situation.
Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und bringt Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten.
- Kostenlos und unverbindlich.
- Persönlicher Ansprechpartner statt Warteschleife.
- Vor Ort in Bremen und Umgebung oder per Videogespräch.