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Lösung · IT-Sicherheit

IT-Sicherheit, die im Alltag funktioniert

Die wirksamsten Maßnahmen für ein mittelständisches Unternehmen sind keine Spezialprodukte, sondern Grundlagen, die konsequent umgesetzt und dann auch durchgehalten werden. Genau daran scheitert es meistens — nicht an fehlender Technik.

Ausgangslage

Wo die Lücken tatsächlich sind

In unseren Bestandsaufnahmen finden wir selten exotische Schwachstellen. Wir finden fast immer dieselben sechs oder sieben Punkte:

  • Konten ohne zweiten Faktor — häufig ausgerechnet die mit den weitreichendsten Rechten.
  • Administrationsrechte im täglich genutzten Benutzerkonto.
  • Notebooks ohne Festplattenverschlüsselung, die das Haus verlassen.
  • Systeme, deren Aktualisierung seit Monaten verschoben wurde.
  • Fernzugriffe, die offen im Internet stehen, weil es einmal schnell gehen musste.
  • Konten ausgeschiedener Mitarbeiter, die weiterhin aktiv sind.
  • Ein flaches Netz, in dem Kassensystem, Gast-WLAN und Server dieselbe Ebene teilen.

Im Überblick

Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht

Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.

Das Problem

Sicherheitsmaßnahmen sind punktuell vorhanden, aber nicht durchgängig. Die Lücken entstehen im Alltag — durch Ausnahmen, Zeitdruck und fehlende Zuständigkeit.

Was wir tun

Wir setzen die Grundlagen flächendeckend um: Mehr-Faktor-Anmeldung, Verschlüsselung, Endpoint Security, geplante Aktualisierungen, saubere Zugänge, getrennte Administrationskonten und ein Netz mit Trennungen an den richtigen Stellen.

Was es Ihnen bringt

Die häufigsten Angriffswege gegen kleine Unternehmen sind damit geschlossen. Und Sie können gegenüber Auftraggebern, Versicherungen und Prüfern belegen, was umgesetzt ist.

Danach: laufende Betreuung

Ja — und das ist entscheidend. Sicherheit ist kein Zustand, sondern eine Tätigkeit: Patches, Kontenpflege, Regelwerke und Protokolle brauchen laufende Betreuung, sonst verfällt der Stand.

Maßnahmen

Womit wir anfangen — und warum in dieser Reihenfolge

Sortiert nach Wirkung im Verhältnis zum Aufwand. Die ersten Punkte kosten wenig und verhindern den größten Teil der realistischen Angriffe.

Mehr-Faktor-Anmeldung (MFA)

Die wirksamste Einzelmaßnahme. Ein gestohlenes Kennwort allein reicht dann nicht mehr aus.

BitLocker / Festplattenverschlüsselung

Ein verlorenes Notebook wird damit vom Datenschutzvorfall zum Sachschaden.

Endpoint Security

Zeitgemäßer Schutz auf allen Geräten, zentral überwacht statt gerätweise unterschiedlich.

Patch-Management

Geplante Aktualisierung von Betriebssystem, Treibern und Anwendungen — kontrolliert, nicht zufällig.

Firewall

Ein gepflegtes Regelwerk, aktuelle Firmware und protokollierte Änderungen statt gewachsener Ausnahmen.

Sicherer Fernzugriff

VPN oder ein gleichwertig abgesichertes Verfahren — nichts steht ungeschützt im Internet.

Kontoschutz

Kennwortregeln, Sperren bei Auffälligkeiten und Überwachung ungewöhnlicher Anmeldungen.

Getrennte Administrationskonten

Verwaltungsrechte werden nicht im Konto benutzt, mit dem täglich E-Mails gelesen werden.

Netzsegmentierung

Server, Arbeitsplätze, Gastnetz, Drucker und Technikgeräte in getrennten Bereichen.

Datensicherung

Der letzte Rückweg. Sicherungen werden so abgelegt, dass ein übernommenes Konto sie nicht erreicht.

Onboarding & Offboarding

Zugänge entstehen und verschwinden nach einem festen Ablauf, nicht nach Erinnerung.

Sicherheitsdokumentation

Was ist umgesetzt, seit wann, von wem — nachweisbar statt behauptet.

Haltung

Ohne Angstverkauf

Wir arbeiten nicht mit Schreckensbildern. Kleine Unternehmen sind selten das Ziel eines gezielten Angriffs — sie geraten in breit gestreute Kampagnen, die ausnutzen, was offen steht. Deshalb geht es bei uns um Grundlagen und nicht um Bedrohungsszenarien.

Wir setzen um, was Sie durchhalten können

Eine Maßnahme, die im Alltag umgangen wird, ist keine Maßnahme. Wir stimmen ab, wie sich Sicherheit in Ihre Abläufe einfügt — und erklären den Mitarbeitern, warum sie sinnvoll ist. Das erhöht die Akzeptanz mehr als jede Vorschrift.

Wir sichern keine rechtliche Konformität zu

Wir setzen technische Anforderungen um und dokumentieren sie nachvollziehbar. Ob damit die rechtlichen Vorgaben Ihrer Branche vollständig erfüllt sind, beurteilen Ihre Datenschutz- und Rechtsberatung — nicht Ihr IT-Dienstleister.

Menschen

Der Faktor, der am häufigsten unterschätzt wird

Der überwiegende Teil erfolgreicher Angriffe beginnt mit einer E-Mail, die jemand geöffnet hat. Technik kann viel abfangen — den Rest macht Aufmerksamkeit.

  • Verständliche Einweisung statt einer Schulung, die abgehakt wird.
  • Klare Meldewege — wer wird informiert, wenn etwas verdächtig aussieht, und zwar ohne Angst vor Vorwürfen.
  • Nachvollziehbare Regeln: was darf nach außen freigegeben werden, was nicht.
  • Technische Absicherung dort, wo Aufmerksamkeit nicht reicht — Schutz vor Weiterleitungen, Warnhinweise bei externen Absendern.
  • Ein Ansprechpartner, den man auch bei einer vermeintlich dummen Frage anrufen kann.

Leistungsumfang

Was wir dabei übernehmen

  • Bestandsaufnahme des aktuellen Sicherheitsstands mit konkreter Befundliste.
  • Priorisierung nach Wirkung und Aufwand statt nach Produktkatalog.
  • Umsetzung der Maßnahmen in abgestimmten Schritten.
  • Einweisung der Mitarbeiter in das, was sich für sie ändert.
  • Dokumentation des umgesetzten Stands — vorlagefähig.
  • Laufende Pflege von Patches, Konten, Regelwerken und Protokollen.
  • Überprüfung in regelmäßigen Abständen, ob der Stand noch gilt.
  • Unterstützung im Ernstfall inklusive Koordination der beteiligten Anbieter.

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu gestellt werden

Wir sind ein kleines Unternehmen. Sind wir überhaupt interessant für Angreifer?

Als Ziel meist nicht — als Gelegenheit schon. Der weit überwiegende Teil der Vorfälle in kleinen Unternehmen entsteht durch automatisierte, breit gestreute Angriffe, die nach offenen Zugängen und bekannten Schwachstellen suchen. Die Frage ist nicht, ob jemand es auf Sie abgesehen hat, sondern ob etwas offen steht.

Brauchen wir eine Zertifizierung?

Das hängt von Ihrer Branche und Ihren Auftraggebern ab, nicht von der Technik. InfraSys setzt technische Maßnahmen um und dokumentiert sie. Ob eine Zertifizierung erforderlich oder sinnvoll ist, beurteilen Sie mit Ihrer Rechts- oder Datenschutzberatung — wir liefern die technische Grundlage dafür.

Wie aufwendig ist die Einführung von MFA für unsere Mitarbeiter?

Der technische Teil ist überschaubar. Der wichtigere Teil ist die Einführung: Wir richten es in Gruppen ein statt für alle gleichzeitig, erklären den Ablauf und stehen in den ersten Tagen bereit. Nach etwa einer Woche ist es Routine.

Was kostet das?

Die laufende Pflege — Patches, Konten, Regelwerke, Überwachung — ist Teil der Managed-IT-Betreuung ab 299 € netto pro Monat. Der genaue monatliche Preis richtet sich nach Benutzern, Geräten, Infrastruktur und vereinbartem Leistungsumfang. Die erstmalige Umsetzung fehlender Grundlagen ist ein Projekt und wird nach Umfang getrennt angeboten; häufig lässt sich viel mit Bordmitteln erreichen, die Sie bereits lizenziert haben.

Was tun Sie, wenn bei uns tatsächlich etwas passiert?

Wir unterstützen bei der Eindämmung, der Wiederherstellung aus der Datensicherung und der Koordination der Beteiligten — Softwarehersteller, Internetanbieter, gegebenenfalls Versicherung. Die rechtliche Bewertung und etwaige Meldepflichten liegen bei Ihnen und Ihrer Datenschutzberatung; wir liefern die technischen Feststellungen dazu.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Situation.

Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und bringt Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten.

  • Kostenlos und unverbindlich.
  • Persönlicher Ansprechpartner statt Warteschleife.
  • Vor Ort in Bremen und Umgebung oder per Videogespräch.