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Infrastruktur · Storage

Speicher, der schnell genug ist – und die Daten auch behält

Speicher ist die Schicht, an der man am ehesten spart und am spätesten merkt, dass es die falsche Stelle war. Zu langsam kostet täglich Arbeitszeit, zu unsicher kostet einmal alles.

Ausgangslage

Woran man ein an seine Grenzen gekommenes Speichersystem erkennt

  • Große Dateien öffnen spürbar langsamer als vor zwei Jahren.
  • Der freie Platz wird knapp, und niemand weiß, was gelöscht oder ausgelagert werden kann.
  • Ein Datenträger ist bereits ausgefallen und wurde nie ersetzt.
  • Der Zustand der Datenträger wird nicht überwacht.
  • Abgeschlossene Projekte liegen auf dem teuersten und schnellsten Speicher.
  • Das NAS dient gleichzeitig als Ablage und als einzige Sicherung.
  • Bei einem Ausfall ist unklar, wie lange ein Wiederaufbau des Verbunds dauern würde.

Im Überblick

Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht

Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.

Das Problem

Der Speicher ist gewachsen, nicht geplant. Kapazität, Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit passen nicht mehr zur tatsächlichen Nutzung.

Was wir tun

Wir messen die tatsächliche Last, planen ein Speicherkonzept mit mehreren Stufen, bauen es auf und richten Überwachung, Prüfläufe und Sicherung ein.

Was es Ihnen bringt

Schnellerer Zugriff dort, wo täglich gearbeitet wird, günstigerer Platz für Archive und ein Verbund, dessen Zustand jederzeit bekannt ist.

Danach: laufende Betreuung

Ja. Kapazitätsentwicklung, Datenträgerzustand, Prüfläufe und Sicherungsziele werden im Rahmen der Betreuung laufend überwacht.

Leistungen

Was wir im Speicherbereich umsetzen

NAS-Systeme

Auswahl, Auslegung, Einrichtung und Absicherung — für zentrale Ablage, Projektdaten und Sicherungsziele.

ZFS

Prüfsummen gegen stille Datenfehler, Snapshots, Replikation und ein Verbund, der seinen Zustand selbst meldet.

Ceph

Verteilter Speicher für größere virtualisierte Umgebungen, in denen mehrere Hosts gemeinsam auf denselben Speicher zugreifen.

Speicheranbindung

iSCSI, NFS oder lokale Anbindung — ausgelegt auf die Zugriffsart, die tatsächlich vorkommt.

Leistungsmessung

Wo entsteht die Wartezeit: Datenträger, Anbindung, Netz oder Anwendung? Erst messen, dann investieren.

Mehrstufige Ablage

Schneller Speicher für laufende Projekte, günstiger Speicher für Archive — mit definierten Übergängen.

Sicherungsziele

Getrennter Speicher für Sicherungen, wo möglich unveränderlich, damit ein Angriff sie nicht mitnimmt.

Archivierung

Abgeschlossene Projekte auffindbar auslagern — mit regelmäßiger Prüfung, ob sich Altbestände noch lesen lassen.

Kapazitätsplanung

Wachstum messen und hochrechnen, damit Erweiterungen geplant und nicht in Eile beschafft werden.

Grundsatz

Ein NAS ist keine Datensicherung

Wofür sich ein NAS gut eignet

Zentrale Ablage, Projektdaten, Zwischenspeicher für Sicherungen, Ablage für Kamerasysteme, günstiger Archivspeicher.

Wofür es nicht ausreicht

Als einzige Sicherungskopie, als Ablage ohne Zustandsüberwachung und als Speicher unter einer Virtualisierung, wenn Geschwindigkeit gefragt ist.

Ein NAS steht meist im selben Gebäude, hängt am selben Netz und ist häufig mit denselben Zugangsdaten erreichbar wie die Originaldaten. Bei Feuer, Diebstahl oder einem Verschlüsselungsangriff ist es genauso betroffen. Als eine von mehreren Sicherungskopien ist ein NAS sinnvoll und günstig — als einzige Sicherung ist es ein Risiko, das sich mit überschaubarem Aufwand vermeiden lässt.

Technischer Kontext

Womit wir dabei arbeiten

  • ZFS
  • Ceph
  • RAID-Verbünde
  • NVMe / SSD / HDD
  • iSCSI
  • NFS
  • SMB
  • Snapshots
  • Replikation
  • Unveränderliche Sicherungsziele
  • Zustandsüberwachung der Datenträger
  • Kapazitätsauswertung

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu gestellt werden

Reicht RAID nicht als Schutz?

Ein RAID-Verbund schützt gegen den Ausfall einzelner Datenträger — und gegen nichts sonst. Versehentliches Löschen, Verschlüsselung durch Schadsoftware, Bedienfehler, Feuer und Diebstahl werden vollständig mitgespiegelt. RAID ist Verfügbarkeit, keine Sicherung.

Was bringt ZFS gegenüber einem normalen RAID?

Vor allem Prüfsummen: ZFS erkennt stille Datenfehler, die ein herkömmlicher RAID-Verbund unbemerkt weitergibt. Dazu kommen platzsparende Snapshots, unkomplizierte Replikation auf ein zweites System und eine verlässliche Zustandsmeldung des Verbunds.

Unser Speicher ist zu langsam. Hilft eine SSD?

Manchmal. Häufig liegt die Verzögerung aber an der Netzanbindung oder an der Zugriffsart der Anwendung, nicht am Datenträger. Eine Messung dauert einen Vormittag und verhindert Investitionen an der falschen Stelle.

Wie viel Speicher brauchen wir in drei Jahren?

Das lässt sich hochrechnen, wenn das Wachstum der letzten Jahre bekannt ist — dafür genügt eine Auswertung des vorhandenen Bestands. Bei Planungsbüros mit großen Projektdaten empfehlen wir, gleich mehrstufig zu planen: schneller Speicher für laufende Arbeit, günstiger für das Archiv.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Situation.

Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und bringt Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten.

  • Kostenlos und unverbindlich.
  • Persönlicher Ansprechpartner statt Warteschleife.
  • Vor Ort in Bremen und Umgebung oder per Videogespräch.