InfraSys IT-Service · Bremen

Lösung · Server, Cloud & Hybrid

Server, Cloud oder Hybrid?

Diese Frage wird oft beantwortet, bevor sie gestellt wurde — je nachdem, womit der Anbieter sein Geld verdient. Wir gehen anders vor: Wir verkaufen keine Cloud um jeden Preis. Wir prüfen, welche Systeme lokal, im Rechenzentrum oder in der Cloud technisch und wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können.

Ausgangslage

Der übliche Anlass für die Frage

Fast immer steht am Anfang ein konkreter Auslöser, nicht eine strategische Überlegung:

  • Der Server ist fünf oder sechs Jahre alt und die Garantie ist abgelaufen.
  • Ein Anbieter hat eine Cloud-Umstellung vorgeschlagen und die Zahlen wirken unklar.
  • Die Fachanwendung soll aktualisiert werden und verlangt eine neuere Umgebung.
  • Es soll ortsunabhängig gearbeitet werden, die Daten liegen aber im Haus.
  • Die Stromkosten und die Lautstärke im Büro sind zum Thema geworden.
  • Nach einem Ausfall stellt sich die Frage, ob es so weitergehen soll wie bisher.

Im Überblick

Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht

Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.

Das Problem

Eine Investitions- oder Umstellungsentscheidung steht an, aber die Grundlage dafür fehlt: Es ist unklar, was die Alternativen über mehrere Jahre tatsächlich kosten und leisten.

Was wir tun

Wir erfassen, welche Systeme Sie betreiben, was sie brauchen und wie sie zusammenhängen — und rechnen die Varianten mit Anschaffung, Lizenzen, Betrieb und Betreuung über den geplanten Zeitraum durch.

Was es Ihnen bringt

Eine belastbare Entscheidungsgrundlage statt einer Produktempfehlung. Sie wissen, was die Entscheidung über fünf Jahre kostet und was sie an Aufwand bedeutet.

Danach: laufende Betreuung

Ja, in allen Varianten. Ob lokaler Server, gehostete Systeme oder Cloud-Dienste — die laufende Betreuung übernehmen wir anschließend im Rahmen der Managed-IT-Verträge.

Entscheidungskriterien

Wovon die Antwort tatsächlich abhängt

Nicht von einem Trend, sondern von sechs nüchternen Punkten. Sie fallen bei jedem Unternehmen anders aus.

Die Fachanwendungen

Was verlangt die Software, mit der Sie Ihr Geld verdienen? Manche Anwendungen laufen ausschließlich lokal — damit ist ein Teil der Frage bereits beantwortet.

Die Datenmengen

Große Projektdateien, CAD-Modelle und Bildarchive verhalten sich in der Cloud anders als Textdokumente. Übertragungszeiten sind ein realer Kostenfaktor.

Die Anbindung

Ohne verlässliche und ausreichend schnelle Internetanbindung ist Cloud-Betrieb ein Risiko. Das ist am Standort zu prüfen, nicht anzunehmen.

Die Kostenstruktur

Einmalige Anschaffung gegen laufende Miete. Über fünf Jahre gerechnet dreht sich das Bild häufig — in beide Richtungen.

Anforderungen an die Daten

Wo dürfen und sollen die Daten liegen? Bei Berufsgeheimnisträgern und in bestimmten Branchen ist das eine ernst zu nehmende Vorgabe.

Der Betreuungsaufwand

Cloud-Dienste nehmen Hardwarepflege ab und bringen andere Aufgaben mit. Der Aufwand verschwindet nicht, er verlagert sich.

Varianten

Was wir umsetzen — in jeder der drei Richtungen

Windows Server

Verzeichnisdienst, Dateiablage, Anwendungsserver, Terminaldienste und Datenbanken — installiert, gehärtet und dokumentiert.

Linux

Anwendungs-, Web-, Datenbank- und Infrastrukturdienste, wo Linux die stabilere oder wirtschaftlichere Wahl ist.

Microsoft 365

Postfächer, Ablage, Zusammenarbeit und Identitäten als Cloud-Anteil einer hybriden Umgebung.

NAS

Zentrale Ablage und Sicherungsziel für kleinere Umgebungen — richtig ausgelegt und ordentlich abgesichert.

Private Cloud

Eigene virtualisierte Umgebung im Haus oder im Rechenzentrum, wenn die Daten kontrolliert bleiben sollen.

Hybride Architektur

Der häufigste Fall: E-Mail und Zusammenarbeit in der Cloud, Fachanwendung und große Daten lokal.

Virtualisierung

Mehrere Systeme auf einer Hardware — mit Proxmox, VMware oder KVM, inklusive Ausfallkonzept.

Migrationen

Umzug bestehender Systeme in eine neue Umgebung: geplant, getestet und mit Rückweg, bis der neue Stand bestätigt ist.

Sicherung der neuen Umgebung

Jede Umstellung schließt mit einer funktionierenden, getesteten Datensicherung ab. Ohne das gilt ein Projekt bei uns nicht als fertig.

Unsere Haltung

Was wir nicht tun

Wann Cloud sinnvoll ist

Wenn ortsunabhängig gearbeitet wird, wenn Zusammenarbeit im Vordergrund steht, wenn die Hardware ohnehin ersetzt werden müsste, wenn kein geeigneter Serverraum vorhanden ist oder wenn die Anforderungen stark schwanken.

Wann lokal sinnvoll bleibt

Bei großen Datenmengen mit ständigem Zugriff, bei Fachanwendungen mit lokalen Anforderungen, bei schwacher Internetanbindung, bei klaren Vorgaben zum Datenort — und immer dann, wenn die Rechnung über fünf Jahre für den eigenen Server spricht.

Wir empfehlen keine Umstellung, für die es keinen erkennbaren geschäftlichen Grund gibt. Ein Server, der zuverlässig läuft, dokumentiert ist, gesichert wird und noch Garantie hat, bleibt stehen. Eine Cloud-Migration ist kein Selbstzweck — sie ist ein Projekt mit Kosten, Aufwand und Risiko, und sie muss sich rechnen. Wenn sie das tut, sagen wir es Ihnen. Wenn nicht, ebenfalls.

Leistungsumfang

Was wir dabei übernehmen

  • Bestandsaufnahme aller Systeme, Abhängigkeiten und Lizenzen.
  • Wirtschaftlicher Vergleich der Varianten über den geplanten Zeitraum.
  • Abstimmung mit den Herstellern Ihrer Fachanwendungen.
  • Planung mit Umstellungsfenster, Testlauf und Rückweg.
  • Umsetzung von Installation, Migration und Datenübernahme.
  • Datensicherung der neuen Umgebung, getestet vor Abschluss.
  • Dokumentation des Aufbaus und der Zugänge.
  • Laufende Betreuung im Anschluss, wenn Sie das möchten.

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu gestellt werden

Unser Server ist sechs Jahre alt. Ersetzen oder in die Cloud?

Das lässt sich seriös erst nach einem Blick auf die Fachanwendungen, die Datenmengen und die Internetanbindung sagen. Wir rechnen beide Varianten über fünf Jahre durch — inklusive Lizenzen, Betrieb und Betreuung. Häufig ist das Ergebnis eine Mischform.

Ist die Cloud sicherer als unser eigener Server?

Anders, nicht automatisch sicherer. Große Anbieter betreiben ihre Rechenzentren mit einem Aufwand, den kein Mittelständler leisten kann. Gleichzeitig verlagert sich das Risiko auf Zugangsdaten und Berechtigungen — ein übernommenes Konto wirkt sich in der Cloud unmittelbarer aus. Beide Varianten brauchen Sorgfalt, nur an unterschiedlichen Stellen.

Was passiert mit unserer Fachanwendung bei einer Umstellung?

Sie wird zuerst geprüft. Wir klären mit dem Hersteller, was unterstützt wird, welche Voraussetzungen gelten und wie eine Migration ablaufen soll. Anwendungen, die eine Umstellung nicht mittragen, sind ein guter Grund, den betreffenden Teil lokal zu belassen.

Wie lange dauert so eine Umstellung?

Von wenigen Tagen für einen einzelnen Server bis zu mehreren Monaten für eine vollständige Umgebung mit mehreren Fachanwendungen. Entscheidend ist die Vorbereitung: Je gründlicher geplant und getestet wird, desto kürzer ist die Zeit, in der tatsächlich umgestellt wird.

Können wir schrittweise vorgehen?

Das ist sogar der Regelfall und meist die bessere Wahl. Üblich ist, mit E-Mail und Zusammenarbeit zu beginnen, danach die Ablage zu betrachten und die Fachanwendung zuletzt. Jeder Schritt wird abgeschlossen und dokumentiert, bevor der nächste beginnt.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Situation.

Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und bringt Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten.

  • Kostenlos und unverbindlich.
  • Persönlicher Ansprechpartner statt Warteschleife.
  • Vor Ort in Bremen und Umgebung oder per Videogespräch.