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Lösung · KI & Automatisierung

KI und Automatisierung sinnvoll einsetzen

Automatisierung lohnt sich dort, wo jemand regelmäßig dasselbe von Hand macht. Wir suchen genau diese Stellen in Ihrem Unternehmen — und prüfen anschließend, ob sich der Aufwand rechnet. Manchmal lautet die Antwort: nein. Das sagen wir dann auch.

Ausgangslage

Wo im Mittelstand tatsächlich Zeit verloren geht

Nicht bei den großen Themen, über die geredet wird, sondern bei kleinen Handgriffen, die zwanzigmal pro Woche vorkommen und die niemand mehr hinterfragt.

  • Dieselben Daten werden in zwei Systeme eingetragen, weil die Systeme nicht miteinander sprechen.
  • Ein wiederkehrender Bericht wird jeden Monat von Hand aus mehreren Quellen zusammengesetzt.
  • Anfragen werden gelesen, sortiert und weitergeleitet — von einer Person, die dafür zu qualifiziert ist.
  • Informationen liegen in Dokumenten, die niemand durchsuchen kann, ohne sie zu öffnen.
  • Angebote, Bestätigungen und Standardschreiben werden jedes Mal neu zusammengestellt.
  • Neue Mitarbeiter fragen dieselben Dinge, weil es keine auffindbare Antwort gibt.

Im Überblick

Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht

Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.

Das Problem

Arbeitszeit fließt in wiederkehrende, gleichförmige Tätigkeiten. Sie fallen nicht auf, weil sie einzeln jeweils nur ein paar Minuten kosten.

Was wir tun

Wir sehen uns die Abläufe an, messen den tatsächlichen Aufwand und schlagen für die lohnenden Fälle eine Umsetzung vor — von einem Skript über eine Schnittstelle bis hin zu einem KI-gestützten Hilfsmittel.

Was es Ihnen bringt

Zeit, die zurück ins Tagesgeschäft geht, und weniger Fehler durch mehrfache Eingabe. Der Nutzen wird vorher beziffert, nicht hinterher behauptet.

Danach: laufende Betreuung

Ja. Automatisierungen brauchen Pflege: Schnittstellen ändern sich, Formate ändern sich, Zuständigkeiten ändern sich. Wir überwachen die eingerichteten Abläufe im Rahmen der Betreuung.

Anwendungsfälle

Wo sich der Einsatz in der Praxis lohnt

Das sind Bereiche, in denen wir regelmäßig Ansatzpunkte finden. Welche davon auf Ihr Unternehmen zutreffen, zeigt erst die Betrachtung Ihrer Abläufe.

Interne Wissenssuche

Antworten aus vorhandenen Dokumenten, Handbüchern und Ablagen finden, ohne sie einzeln zu öffnen.

Dokumentenanalyse

Wiederkehrende Unterlagen strukturiert auswerten statt manuell durchsehen.

Entwürfe und Zusammenfassungen

Erste Fassungen von Standardschreiben und Zusammenfassungen langer Vorgänge — geprüft wird weiterhin von Menschen.

Informationen extrahieren

Aus Rechnungen, Lieferscheinen oder Formularen die relevanten Felder herauslösen.

Wiederkehrende Berichte

Monats- und Quartalsauswertungen automatisch zusammenstellen und verteilen.

Bearbeitung von Kundenanfragen

Eingehende Anfragen vorsortieren, zuordnen und mit den nötigen Informationen anreichern.

Datenübertragung zwischen Systemen

Doppelte Eingaben abschaffen, indem Systeme über Schnittstellen miteinander verbunden werden.

Interne Abläufe

Freigaben, Benachrichtigungen, Ablage und Nachverfolgung — die kleinen Schritte dazwischen.

Unterstützung der Mitarbeiter

Hilfsmittel, die den Arbeitsalltag erleichtern, ohne dass jemand ein neues System lernen muss.

Vorgehen

Wir prüfen zuerst den Prozess – und wählen danach die passende Technologie.

Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen einem Projekt, das sich rechnet, und einem, das nach sechs Monaten wieder abgeschaltet wird.

  1. Ablauf aufnehmen

    Wer macht was, wie oft, mit welchen Systemen und wie lange dauert es tatsächlich?

  2. Aufwand beziffern

    Wir rechnen aus, was der Vorgang im Jahr kostet. Ohne diese Zahl ist jede Empfehlung Meinung.

  3. Umsetzung vorschlagen

    Erst hier fällt die Entscheidung über Technik — und manchmal auch die, dass ein einfacherer Ablauf reicht.

  4. Klein anfangen

    Ein Anwendungsfall, überschaubarer Aufwand, messbares Ergebnis. Erst danach wird ausgeweitet.

Umsetzung

Womit sich das umsetzen lässt

Die Werkzeuge sind austauschbar — entscheidend ist, was gelöst werden soll. Diese Möglichkeiten kommen je nach Aufgabenstellung in Frage:

Claude und vergleichbare Sprachmodelle

Für Aufgaben rund um Text: zusammenfassen, entwerfen, einordnen, aus Unterlagen beantworten.

Microsoft-Werkzeuge

Was in Ihrer Microsoft-365-Umgebung ohnehin vorhanden ist, wird zuerst geprüft.

Schnittstellen (APIs)

Direkte Verbindungen zwischen Systemen — der stabilste Weg, doppelte Eingaben abzuschaffen.

Power Automate

Für Abläufe innerhalb der Microsoft-Welt: Freigaben, Benachrichtigungen, Ablage, Weitergabe.

Skripte

PowerShell, Bash oder Python, wenn eine Aufgabe klar umrissen ist und keine Plattform braucht.

Geeignete Automatisierungsplattformen

Wenn mehrere Systeme zusammenspielen sollen und der Ablauf nachvollziehbar bleiben muss.

Was wir nicht tun: Wir positionieren uns nicht als Anbieter für eine bestimmte Plattform und empfehlen keine Umstellung, für die es keinen erkennbaren geschäftlichen Grund gibt. Wenn ein Vorgang zehnmal im Jahr vorkommt, lohnt sich keine Automatisierung — dann sagen wir das.

Realistische Einordnung

Was KI in einem KMU leisten kann — und was nicht

Geeignet

Aufgaben mit viel Text, klaren Eingaben und einer Prüfung durch Menschen am Ende: Entwürfe, Zusammenfassungen, Recherche in eigenen Unterlagen, Vorsortierung, Informationsextraktion aus wiederkehrenden Dokumenten.

Ungeeignet

Alles, wo ein falsches Ergebnis unbemerkt weiterläuft und Schaden anrichtet: rechtsverbindliche Entscheidungen, Buchungen ohne Kontrolle, medizinische oder juristische Bewertungen. Dort ist Automatisierung ohne Prüfschritt keine Ersparnis, sondern ein Risiko.

Leistungsumfang

Was wir dabei übernehmen

  • Ablaufaufnahme gemeinsam mit den Mitarbeitern, die den Vorgang täglich machen.
  • Wirtschaftliche Einschätzung vor der Umsetzung — mit Zahlen, nicht mit Versprechen.
  • Auswahl der Technik nach Eignung, nicht nach Anbieterbindung.
  • Umsetzung in einem überschaubaren ersten Anwendungsfall.
  • Einweisung der Mitarbeiter, die damit arbeiten sollen.
  • Dokumentation, damit der Ablauf auch ohne uns verständlich bleibt.
  • Betrieb und Überwachung im Rahmen der laufenden Betreuung.
  • Datenschutzrechtliche Abstimmung mit Ihrer verantwortlichen Stelle, bevor Daten verarbeitet werden.

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu gestellt werden

Wir haben keine Vorstellung, was sich bei uns automatisieren ließe. Ist das ein Problem?

Nein, das ist der Normalfall. Es ist auch nicht Ihre Aufgabe — Sie kennen Ihre Abläufe, wir kennen die technischen Möglichkeiten. Im Gespräch beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag, und wir fragen an den Stellen nach, an denen es sich lohnen könnte.

Was passiert mit unseren Daten, wenn KI im Spiel ist?

Das ist die richtige Frage und wird vor der Umsetzung geklärt: Welche Daten werden verarbeitet, wo werden sie verarbeitet, was ist vertraglich geregelt und was darf gar nicht erst hineingegeben werden. Bei personenbezogenen oder besonders schutzbedürftigen Daten stimmen wir das mit Ihrer datenschutzverantwortlichen Stelle ab.

Müssen wir dafür unsere Software wechseln?

In aller Regel nicht. Der bessere Weg führt über die vorhandenen Systeme und ihre Schnittstellen. Eine Softwareumstellung ist ein eigenes Projekt mit eigenem Risiko — die empfehlen wir nur, wenn es einen davon unabhängigen Grund gibt.

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?

Es hängt nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern an der Häufigkeit. Ein Vorgang, der täglich zwanzig Minuten kostet, ist auch in einem Fünf-Personen-Betrieb ein realer Kostenfaktor. Ein Vorgang, der zweimal im Jahr vorkommt, lohnt sich auch bei fünfzig Mitarbeitern nicht.

Wer betreut die Automatisierung später?

Auf Wunsch wir — im Rahmen der laufenden Betreuung, inklusive Überwachung und Anpassung, wenn sich Systeme oder Formate ändern. Alternativ übergeben wir sie vollständig dokumentiert an Sie.

KI-Potenzial prüfen

Beschreiben Sie uns einen typischen Arbeitstag.

Mehr braucht es nicht für den Anfang. Aus der Beschreibung ergibt sich meist innerhalb einer halben Stunde, ob es lohnende Ansatzpunkte gibt.

  • Kostenlos und unverbindlich.
  • Wir beziffern den Aufwand, bevor über Technik gesprochen wird.
  • Keine Empfehlung ohne erkennbaren geschäftlichen Nutzen.