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Infrastruktur · Netzwerk

Netzwerkinfrastruktur, die sich beherrschen lässt

Ein Netzwerk ist gut, wenn eine Störung in Minuten eingegrenzt werden kann. Das hat weniger mit der Marke der Geräte zu tun als mit einer sauberen Struktur, verwaltbaren Komponenten und einer Dokumentation, die dem tatsächlichen Aufbau entspricht.

Im Überblick

Problem, Leistung, Nutzen — und wie es weitergeht

Damit Sie den Aufwand einschätzen können, bevor wir über Technik sprechen.

Das Problem

Das Netzwerk ist über Jahre erweitert worden. Es fehlen ein Adresskonzept, verwaltbare Komponenten und eine Dokumentation — Störungen lassen sich deshalb nicht eingrenzen.

Was wir tun

Wir erfassen den Bestand, entwerfen ein tragfähiges Adress- und Segmentierungskonzept, setzen es mit verwaltbaren Komponenten um und dokumentieren den Aufbau vollständig.

Was es Ihnen bringt

Störungen sind in Minuten eingegrenzt statt in Stunden. Erweiterungen sind planbar, und ein einzelnes kompromittiertes Gerät erreicht nicht mehr das gesamte Netz.

Danach: laufende Betreuung

Ja. Überwachung, Firmware, Regelwerke, Zertifikate und Zugänge werden im Rahmen der Managed-IT-Betreuung laufend gepflegt.

Komponenten

Woraus wir Netzwerke aufbauen

Firewall

pfSense, OPNsense oder Geräte etablierter Hersteller — mit gepflegtem Regelwerk, Protokollierung und dokumentierten Änderungen.

Managed Switches

Verwaltbare Switches als Grundlage für Segmentierung, Fehlersuche und Portverwaltung.

VLAN-Konzept

Server, Arbeitsplätze, Drucker, Technikgeräte, Kameras und Gäste in getrennten Bereichen mit definierten Übergängen.

VPN

IPsec oder WireGuard für Standortkopplung und Einzelplatzzugriff — mit Zwei-Faktor-Absicherung.

Standortvernetzung

Zwei oder mehr Standorte als ein Netz — verschlüsselt, überwacht und mit passender Bandbreite.

WLAN-Infrastruktur

Zentral verwaltete Access Points, geplante Abdeckung, getrenntes Gastnetz und Zugang über Zertifikate oder RADIUS.

RADIUS

Zentrale Authentifizierung für WLAN und Netzzugang statt eines Kennworts, das alle kennen.

Überwachung

Erreichbarkeit, Auslastung, Fehlerzähler und Ausfälle sichtbar machen, bevor sich jemand meldet.

Dokumentation

Netzplan, Adressbereiche, VLAN-Übersicht, Portbelegung, Dosenplan und Zugänge — schriftlich und aktuell.

Vorgehen

Erst messen, dann tauschen

Wenn ein Netzwerk als langsam wahrgenommen wird, liegt die Ursache in unserer Erfahrung ungefähr gleich häufig in vier verschiedenen Schichten. Neue Hardware hilft nur in einer davon.

  • Verkabelung — falsch aufgelegte oder beschädigte Leitungen mit hohen Fehlerraten.
  • Aktive Komponenten — überlastete oder auf falscher Geschwindigkeit ausgehandelte Ports.
  • Anbindung und Speicher — der Server oder das Speichersystem liefert nicht schneller, egal wie schnell das Netz ist.
  • Die Anwendung selbst — manche Fachanwendungen sind bei jeder Anbindung langsam; das ist kein Netzwerkthema.
Eine Messung mit Fehlerzählern und Durchsatztests kostet einen Vormittag. Sie ist regelmäßig günstiger als der Austausch von Komponenten, die gar nicht die Ursache waren.

Technischer Kontext

Womit wir dabei arbeiten

  • pfSense
  • OPNsense
  • MikroTik
  • Managed Switches
  • VLAN
  • IPv4-Adresskonzepte
  • DHCP / DNS
  • IPsec
  • WireGuard
  • RADIUS
  • WLAN-Controller
  • Netzwerküberwachung
  • Messprotokolle
  • Redundante Anbindung

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu gestellt werden

Können Sie mit unseren vorhandenen Geräten arbeiten?

In der Regel ja, sofern sie verwaltbar sind und noch mit Firmware versorgt werden. Nicht verwaltbare Switches ersetzen wir schrittweise, weil sie Segmentierung und Fehlersuche unmöglich machen. Ein Komplettaustausch ist selten nötig.

Was kostet eine Netzwerkdokumentation?

Die Ersterstellung ist ein einmaliger Aufwand und hängt von Größe und Zustand ab — bei einem einzelnen Standort meist ein bis zwei Tage. Danach wird sie im Rahmen der Betreuung fortgeschrieben. Der Aufwand rechnet sich beim ersten Störungsfall, bei dem nicht gesucht werden muss.

Ist WireGuard oder IPsec besser?

WireGuard ist schlanker, schneller und einfacher zu betreiben, IPsec ist breiter unterstützt und bei der Kopplung mit Fremdgeräten oft die einzige gemeinsame Grundlage. Für Einzelplatzzugriffe setzen wir meist WireGuard ein, für Standortkopplung mit Geräten anderer Anbieter häufig IPsec.

Wie sichern Sie den Fernzugriff auf die Netzwerkgeräte ab?

Verwaltungsoberflächen sind grundsätzlich nicht aus dem Internet erreichbar. Der Zugriff erfolgt über einen abgesicherten Zugang mit zweitem Faktor, personalisiert und protokolliert. Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Situation.

Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und bringt Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon, ob wir danach zusammenarbeiten.

  • Kostenlos und unverbindlich.
  • Persönlicher Ansprechpartner statt Warteschleife.
  • Vor Ort in Bremen und Umgebung oder per Videogespräch.